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Der Co­bur­g-Pass!


Für Bür­ger mit ge­rin­gem Ein­kom­men in Stadt und Land. Wir möch­ten, dass nie­mand aus Kos­ten­grün­den auf Arz­nei­mit­tel ver­zich­ten muss! Des­halb sind wir da­bei!

Mehr In­for­ma­tio­nen da­zu fin­den Sie hier!

Un­se­re Ge­sund­heits­kar­te!


Nut­zen Sie un­se­re Kun­den­kar­te mit zahl­rei­chen Vor­tei­len: Von ei­ner um­fang­rei­che­ren phar­ma­zeu­ti­schen Be­ra­tung, bes­se­ren Kon­di­tio­nen, bis hin zur ver­ein­fach­ten Ab­rech­nung mit Ih­rer Kran­ken­kas­se!

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Ak­tu­el­les

Wir sind da­bei:

Ge­wer­be­markt in Rö­den­tal am Sonn­tag, den 28.04.2019

In gu­ter Tra­di­ti­on sind auch wir von den Ro­sen­au Apo­the­ken wie­der mit ei­nem Stand auf dem dies­jäh­ri­gen Ge­wer­be­markt ver­tre­ten. Kom­men Sie vor­bei und stär­ken Sie sich bei un­se­rem Ma­gne­si­um-Ver­la-Aus­schank, las­sen Sie Ih­ren Blut­druck bei uns be­stim­men und in­for­mie­ren Sie sich über un­ser Ser­vice- und Leis­tungs­an­ge­bot.


Wir freu­en uns auf Sie!

Phy­to­tipp des Mo­nats:

Kytta® Schmerzsalbe

Bei Muskel-, Gelenk- und Rückenschmerzen ist Kytta® Schmerzsalbe der Begleiter für akute Beschwerden. Die Schmerzsalbe wirkt stark und schnell.


Vielfältige Anwendungsgebiete:

  • Akute Muskelschmerzen im Rückenbereich
  • Schmerzen und Schwellungen bei Kniegelenkarthrose
  • Zerrungen, Prellungen und Verstauchungen nach Sport- und Unfallverletzungen


100 g Salbe

Ak­ti­ons­preis:

10,99 €

an­statt 14,99 €*; Grundpreis: 0,11 € / g

* Die­ser Preis ist un­ser bis­he­ri­ger oder der vom Her­stel­ler emp­foh­le­ne Ver­kaufs­preis. Druck­feh­ler vor­be­hal­ten und Ver­kauf nur so­lan­ge der Vor­rat reicht. Ab­bil­dung ähn­lich. An­ge­bot gül­tig bis 31.05.2019.

Die Not­fall­do­se:

Ein Kon­zept, das Le­ben ret­ten kann

In einem Notfall zählt jeder Augenblick: Die Rettungskräfte müssen schnell alle relevanten Fragen zum Gesundheitszustand des Patienten klären, doch der ist vielleicht gar nicht ansprechbar oder zumindest nicht in der Verfassung, besonnen zu antworten.

Genau dafür gibt es jetzt die Not­fall­do­se. Das ist ein klei­ner Be­häl­ter, der auf ei­nem In­fo­blatt al­le Patientenda­ten ent­hält: Ge­sund­heits­zu­stand, Vor­er­kran­kun­gen, Ope­ra­tio­nen, Me­di­ka­men­te, Kon­takt­da­ten der An­ge­hö­ri­gen etc. Er wird zu Hau­se in der Kühl­schrank­tür ge­la­gert – ein­fach weil es in je­der Woh­nung ei­nen Kühl­schrank gibt und die­se le­bens­wich­ti­gen Pa­ti­en­ten­da­ten so für die Ret­tungs­kräf­te sehr schnell ver­füg­bar sind, ganz oh­ne lan­ges Su­chen. Klei­ne Auf­kle­ber an der Haus- oder Woh­nungs­tür und am Kühl­schrank wei­sen auf die Esis­tenz der Do­se hin.

Ak­ti­ons­preis:

3,99 Eu­ro

Im Set ent­hal­ten sind ne­ben der Do­se 2 Auf­kle­ber und das Not­fall-In­fo­blatt, auf dem al­le wich­ti­gen In­for­ma­tio­nen zu­sam­men­ge­fasst wer­den kön­nen.


Spre­chen Sie uns an, wenn Sie Fra­gen ha­ben. Wir sind für Ih­re Ge­sund­heit da!

In ei­ge­ner Sa­che:

Weih­nachts-Spen­den­ak­ti­on 2018

An­stel­le vie­ler klei­ner Ge­schen­ke an Kun­den und Pa­ti­en­ten ha­ben wir in Ko­ope­ra­ti­on mit der Zahn­arzt­pra­xis Dr. Härtl und Dr. Fried­rick wie­der kräf­tig ge­sam­melt und ge­spen­det.

In die­sem Jahr geht ei­ne Spen­de in Hö­he von 1.600 Eu­ro an den Förderverein der Grund­schu­le Rö­den­tal-Mit­te. Das Geld wird zur Un­ter­stüt­zung der Schul­ar­beit, von Pro­jek­ten und Aus­flü­gen und auch für die Ab­schluss­fahrt der vier­ten Klas­sen ver­wen­det.

Auf dem Bild zu sehen sind in der oberen Reihe von links nach rechts: Apotheker Joerg Bergande, Zahnarzt Dr. Florian Friedrich, die 1. und der 2. Vorsitzende des Fördervereins Claudia Holland und Oliver Lukas, Zahnarzt Dr. Heiko Härtl. Unter Reihe von links nach rechts: Lilly, Leonie, Felice, Anouk, Nova und Laura.

Star­te Dei­ne Kar­rie­re.

Mehr In­fos

NEU bei uns:

Rezepte per App vorbestellen. Jederzeit. Wo immer Sie auch sind.

callmyApo ist eine Smartphone-App, mit der Sie innerhalb weniger Sekunden ein Foto eines Rezeptes oder Medikaments zur Vorbestellung in die Apotheke schicken können. Sie erhalten unmittelbar eine Rückmeldung von uns, ob der gewünschte Artikel bereits vorrätig bzw. zu welcher Uhrzeit dieser abholbereit ist. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Magazin

Wie die Seele bei Kindern den Körper beeinflusst




Seelische Probleme zeigen sich bei Kindern manchmal auch durch Schmerzen im Körper. Foto: Silvia Marks - (c)dpa-infocom GmbH

Bad Kreuznach (dpa/tmn) - Ein Kind klagt jeden Abend über Bauchschmerzen. Das andere rennt ständig zum Pipimachen auf die Toilette, wieder ein anderes kann auf einmal nicht mehr gut sehen. Nicht immer haben solche Auffälligkeiten körperliche Ursachen. Dahinter kann auch die Seele stecken.


Trotzdem tun Eltern gut daran, erstmal einen Termin beim Kinderarzt zu machen. «Für uns als Kinder- und Jugendpsychiater gilt immer: Körperliche Ursachen ausschließen, erst dann an Symptome einer psychischen Störung denken und eine entsprechende Behandlung abwägen», sagt Kinder- und Jugendpsychiaterin Beate Kentner-Figura, Chefärztin in einer Rehabilitationsklinik für Psychosomatik in Bad Kreuznach.


Körperliche Ursachen zuerst ausschließen


Klagt ein Kind vermehrt über Bauchweh, sollte ein Arzt zuerst organische Ursachen ausschließen. Und wenn er nichts findet? Bildet sich das Kind die Beschwerden dann ein? Nein, sagt Gunter Flemming, Oberarzt in der Kinder-Gastroenterologie der Universitätskinderklinik Leipzig. «Wichtig ist, dass man das nicht abtut. Denn die Patienten empfinden den Schmerz. Die Schmerzursache wird nur im Kopf falsch interpretiert.»


Ärzte vermuten, dass Angst oder Stress durch die Aktivierung bestimmter Nervenbahnen Bauchschmerzen auslösen können. Eltern sollten den Fokus nicht auf die Schmerzen richten, sondern für Ablenkung sorgen.


Nach anderen Ursachen suchen


Außerdem gilt es zu überlegen, ob es etwas im Umfeld des Kindes gibt, was es ängstigt. Wer an der Ursache etwas verändert, beseitigt in vielen Fällen auch das Bauchweh. Eine große Hilfe kann schon sein, wenn Eltern ihrem Kind den Rücken stärken.


Auch bei einem Reizdarm liegt keine organische Krankheit vor. Hier werden normale Dehnungsreize im Darm im Gehirn falsch interpretiert. Kinder und Eltern müssen letztlich lernen, damit im Alltag zu leben. «Vielen hilft es schon zu wissen, dass in ihrem Körper nichts Schlimmes stattfindet, obwohl dieses Empfinden da ist», sagt Flemming.


Sehstörungen bis Hustenattacken


Auch vermeintliche Sehstörungen kommen bei Kindern vor. Klagt das Kind, dass es die Wörter an der Tafel nicht mehr lesen kann, führt der Gang zum Augenarzt. Was aber, wenn der keine Sehschwäche oder eine Erkrankung am Auge feststellen kann? Prof. Helmut Wilhelm hat jede Woche mindestens solch ein Kind in der Sprechstunde. Der Experte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) ist Oberarzt an der Augenklinik Tübingen.


«Es kann sein, dass ein Kind erstmal schlichtweg simuliert, um ein Versagen zu erklären oder einen Vorteil zu erreichen», sagt Wilhelm. «Das kann sich so verfestigen, dass es gar nicht mehr weiß, dass es simuliert. Oder dass es ihm von vornherein nicht bewusst ist, dass es falsche Angaben macht.»


Das Kind ernst nehmen


Wichtig ist in solchen Fällen, dass Eltern ihr Kind ernst nehmen statt ihm vorzuwerfen, es wolle sie täuschen. «Was geschickt sein kann: Man macht eine Scheintherapie mit einem ganz harmlosen Medikament, um vielleicht auch dem Kind eine Brücke zu bauen, aus der Situation wieder herauszukommen», rät Wilhelm. Neben Sehstörungen und Bauchschmerzen können auch Kopfschmerzen und unerklärliche Hustenattacken psychisch bedingt sein.


Kentner-Figura rät Eltern, aufmerksam und zugewandt zu sein, und trotzdem zunächst gelassen zu reagieren. Kann eine körperliche Erkrankung ausgeschlossen werden, sollten Eltern entscheiden, ob sie professionelle Hilfe suchen. «Wenn man als Familie sagt: All unsere Lebensbereiche sind betroffen wegen der Symptome, besteht eine Behandlungsbedürftigkeit.»



Autor: Silvia Marks