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Mehr In­for­ma­tio­nen da­zu fin­den Sie hier!

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Nut­zen Sie un­se­re Kun­den­kar­te mit zahl­rei­chen Vor­tei­len: Von ei­ner um­fang­rei­che­ren phar­ma­zeu­ti­schen Be­ra­tung, bes­se­ren Kon­di­tio­nen, bis hin zur ver­ein­fach­ten Ab­rech­nung mit Ih­rer Kran­ken­kas­se!

 

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Karriere

 

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ab 1.9.2021 oder früher!
 

 

Ha­ben wir Ihr In­ter­es­se ge­weckt? 
Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung.

 

Ro­sen­au Apo­the­ke am Bür­ger­platz
Jo­erg Berg­an­de
Bür­ger­platz 8
96472 Rö­den­tal
 

 

09563 8821
buergerplatz@rosenau-apo.de

 

Für den Einsatz in unseren drei Apotheken suchen wir eine(n)
 

 

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Ro­en­au Apo­the­ke am Bür­ger­platz 
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Bür­ger­platz 8
96472 Rö­den­tal
 

 

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buergerplatz@rosenau-apo.de

Ak­tu­el­les

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Übelkeit und Sodbrennen treten oft in Kombination auf.

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Lange Wege können Sie sich sparen: Bei uns in Rödental finden Sie eine große Bandbreite an Ansprechpartnern, an die Sie sich in vielen Lebenslagen mit gesundheitlichen Fragen und Problemen wenden können. 

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Magazin

Wann ist ein Gentest vor einer Schwangerschaft sinnvoll?




Alle werdenden Eltern hoffen, dass ihr Baby gesund zur Welt kommen wird. Foto: Uwe Anspach/dpa-tmn - (c)dpa-infocom GmbH

Münster/Bonn (dpa/tmn) - Ein Baby als Krönung ihrer Liebe: Das wünschen sich viele Paare. Doch manche von ihnen beschleicht vor der Schwangerschaft der Frau ein ungutes Gefühl: Könnte es sein, dass man selbst oder der Partner eine genetisch bedingte Krankheit in sich trägt und vererbt - mit der Folge, dass das Kind später eine schwerwiegende körperliche oder geistige Behinderung hat?


Ein Schreckenszenario, doch: «In den allermeisten Fällen ist eine solche Furcht unbegründet», sagt Professor Frank Tüttelmann, Direktor des Instituts für Reproduktionsgenetik der Universität Münster. Das Risiko, dass ein Kind mit einer angeborenen Erkrankung zur Welt kommt, liegt allgemein bei drei bis vier Prozent.


In der Regel ist es also nicht sinnvoll, wenn Paare vor der Realisierung ihres Kinderwunsches quasi «ungezielt» einen Gentest durchführen lassen. Anders kann es sein, wenn sie den Verdacht oder das Wissen um erblich bedingte Krankheiten in der Familie haben.


Eine Entscheidungshilfe für Paare


«Eine genetische Beratung kann etwa auch Eltern eine Entscheidungshilfe bieten, die bereits ein Kind haben, das mit einer schweren Erkrankung geboren wurde», erklärt Tüttelmann. Sinnvoll ist eine solche Beratung oft für Partner, die miteinander blutsverwandt sind. «Zum Beispiel, wenn Mann und Frau Cousin und Cousine sind», sagt Nicolai Kohlschmidt, Facharzt für Humangenetik und Präsident des Berufsverbands Deutscher Humangenetiker (BVDH).


Auch bei vorangegangenen mehrfachen Tot- oder Fehlgeburten kann eine genetische Beratung mitunter aufschlussreich sein. Die Expertinnen und Experten versuchen, Ursachen auszuloten und geben Tipps für mögliche Behandlungen. Zugleich haben Paare im Zuge einer solchen Beratung die Möglichkeit herauszufinden, wie hoch das Risiko erblich bedingter Erkrankungen wie etwa Mukoviszidose bei ihrem Kind wäre.


Wie eine genetische Beratung abläuft


Paare, die sich für eine genetische Beratung interessieren, finden etwa auf der Webseite des BVDH Anlaufstellen. Die Wartezeit für einen Termin beträgt teils mehrere Monate.


Ergeben sich im Zuge dieses Beratungsgesprächs Hinweise, dass einer der Partner oder beide möglicherweise Anlageträger einer Krankheit sind, entnimmt der Facharzt oder die Fachärztin in der Regel Blutproben. Im Labor wird aus den Blutzellen DNA isoliert.


Mit speziellen Verfahren lassen sich nun unterschiedliche Gene und Veränderungen in diesen Genen ausmachen. Das Prozedere ist aufwendig. Bis endgültige Ergebnisse vorliegen, können Wochen vergehen.


Keine Garantie für gesund geborenes Kind


Im nächsten Schritt kommen der Humangenetiker und das Paar mit Kinderwunsch erneut zu einem Beratungsgespräch zusammen. Egal, wie die Ergebnisse ausfallen: «Eine Garantie für ein gesundes Kind gibt es nicht», sagt Nicolai Kohlschmidt. Das gilt auch umgekehrt. Analyse und Beratung können nicht eindeutig prognostizieren, dass ein Kind tatsächlich krank geboren wird.


Beide Fachleute raten: Paare sollten sorgfältig abwägen, ob ein Gentest vor einer Schwangerschaft sie wirklich weiterbringt. Eine Unsicherheit bleibt immer. «Man muss akzeptieren, dass das gemeinsame Kind womöglich anders als andere sein könnte», sagt Kohlschmidt.


Die Kosten für eine genetische Beratung übernimmt in aller Regel die Krankenkasse. Ungezielte Bluttests indes müssen Paare zumeist selbst zahlen, so Frank Tüttelmann. Das können mehr als 1000 Euro sein.


© dpa-infocom, dpa:210719-99-440484/2



Autor: Uwe Anspach - 20.07.2021