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Die Not­fall­do­se:

Ein Kon­zept, das Le­ben ret­ten kann

In einem Notfall zählt jeder Augenblick: Die Rettungskräfte müssen schnell alle relevanten Fragen zum Gesundheitszustand des Patienten klären, doch der ist vielleicht gar nicht ansprechbar oder zumindest nicht in der Verfassung, besonnen zu antworten.

Genau dafür gibt es jetzt die Not­fall­do­se. Das ist ein klei­ner Be­häl­ter, der auf ei­nem In­fo­blatt al­le Patientenda­ten ent­hält: Ge­sund­heits­zu­stand, Vor­er­kran­kun­gen, Ope­ra­tio­nen, Me­di­ka­men­te, Kon­takt­da­ten der An­ge­hö­ri­gen etc. Er wird zu Hau­se in der Kühl­schrank­tür ge­la­gert – ein­fach weil es in je­der Woh­nung ei­nen Kühl­schrank gibt und die­se le­bens­wich­ti­gen Pa­ti­en­ten­da­ten so für die Ret­tungs­kräf­te sehr schnell ver­füg­bar sind, ganz oh­ne lan­ges Su­chen. Klei­ne Auf­kle­ber an der Haus- oder Woh­nungs­tür und am Kühl­schrank wei­sen auf die Esis­tenz der Do­se hin.

Ak­ti­ons­preis:

3,99 Eu­ro

Im Set ent­hal­ten sind ne­ben der Do­se 2 Auf­kle­ber und das Not­fall-In­fo­blatt, auf dem al­le wich­ti­gen In­for­ma­tio­nen zu­sam­men­ge­fasst wer­den kön­nen.


Spre­chen Sie uns an, wenn Sie Fra­gen ha­ben. Wir sind für Ih­re Ge­sund­heit da!

Wir waren da­bei:

Ge­wer­be­markt in Rö­den­tal am Sonn­tag, den 28.04.2019

In gu­ter Tra­di­ti­on waren wir von den Ro­sen­au Apo­the­ken wie­der mit ei­nem Stand auf dem dies­jäh­ri­gen Ge­wer­be­markt ver­tre­ten: mit einem Ma­gne­si­um-Ver­la-Aus­schank, Blut­druckmessung und In­for­mationen zu un­serem Ser­vice- und Leis­tungs­an­ge­bot.


Wir sagen DANKE für Ihren Besuch!

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NEU bei uns:

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callmyApo ist eine Smartphone-App, mit der Sie innerhalb weniger Sekunden ein Foto eines Rezeptes oder Medikaments zur Vorbestellung in die Apotheke schicken können. Sie erhalten unmittelbar eine Rückmeldung von uns, ob der gewünschte Artikel bereits vorrätig bzw. zu welcher Uhrzeit dieser abholbereit ist. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Magazin

Videospielsucht ist international anerkannte Krankheit




Video- oder Online-Spielsucht gehört künftig zum weltweit gültigen Katalog der Gesundheitsstörungen. Foto: Lino Mirgeler - (c)dpa-infocom GmbH

Genf (dpa) - Video- oder Online-Spielsucht und zwanghaftes Sexualverhalten sind nun international anerkannte Gesundheitsstörungen.


Beide sind in die «Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-11)» aufgenommen, die auf der Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) formell angenommen wurde. Dieser Katalog umfasst 55.000 Krankheiten, Symptome und Verletzungsursachen. Er ist erstmals seit fast 30 Jahren neu gefasst worden und tritt am 1. Januar 2022 in Kraft.


Zu zwanghaftem Sexualverhalten könne unter anderem übermäßiger Pornokonsum oder Telefonsex zählen, wie Robert Jakob, Gruppenleiter Klassifikationen (ICD) bei der WHO, sagte. Die Diagnose ist nach Definition von Fachleuten dann angebracht, wenn Betroffene intensive, wiederkehrende Sexualimpulse über längere Zeiträume nicht kontrollieren können und dies ihr Familien- oder Arbeitsleben oder das Sozialverhalten beeinflusst.


Video- und Onlinespielsucht beginnt für die WHO, wenn ein Mensch über mehr als zwölf Monate alle anderen Aspekte des Lebens dem Spielen unterordnet, wenn er seine Freunde verliert oder seine Körperhygiene vernachlässigt. Die Gaming-Industrie hatte dagegen protestiert, weil sie fürchtet, dass Menschen, die viel spielen, plötzlich als therapiebedürftig eingestuft werden.


«ICD-11 ist für das 21. Jahrhundert modernisiert worden und spiegelt Fortschritte in Wissenschaft und Medizin wider», teilte die WHO mit. Die neue Version stehe digital zur Verfügung und lasse sich in die Informationssysteme der Gesundheitsbehörden integrieren.


Jeder Störung ist ein eigener Code zugewiesen. Für krankhaftes Video- oder Online-Spielen ist es etwa «6C51», für zwanghaftes Sexualverhalten «6C72». Ärzte in aller Welt registrieren ihre Diagnosen künftig mit den neuen Codes. Damit können präzise Statistiken erstellt und Gesundheitstrends dokumentiert werden, sagte Jakob. «Zu verstehen, was Menschen krank macht und woran sie sterben, ist Grundvoraussetzung, um Gesundheitsdienste richtig auszurichten, Ausgaben festzulegen und in Therapien und Vorbeugungsmaßnahmen zu investieren», so die WHO.


Nach Angaben des deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation rechnen Krankenkassen nach dem für Deutschland jeweils leicht modifizierten Katalog auch Behandlungen ab. Auch Statistiken zu Todesursachen werden nach den Codes geführt.


Die Vollversammlung der mehr als 190 WHO-Mitgliedsländer in Genf geht am Dienstag (28.5.) zu Ende.



Autor: Lino Mirgeler